ODS (operational data store)

Operational Data Store (ODS) ist eine Zwischenablage in der aktuelle Daten von den verschiedenen operativen Systemen gesammelt werden. Diese ODS-Daten werden für das Reporting und die Analyse benutzt. Da die Daten aus unterschiedlichen Quellen stammen, müssen sie vor der Weiterverarbeitung bereinigt, auf Redundanzen sowie auf geschäftsrelevante Regeln hin überprüft werden.


Das ODS-System ist im Data Warehouse (DWH) angesiedelt oder arbeitet als operativer Teil eines Data Warehous. Die ODS-Datenbank enthält aktuellste, zeitnahe Daten der operativen Systeme, die für die Weiterverarbeitung in den Anwendungsdiensten konsolidiert werden. Es sind Echtzeitdaten für tagesaktuelle Entscheidungsprozesse.

Beim tradisionellen Ansatz arbeiten die verschiedenen Datenbank-Betriebssysteme wie Oracle, SQL, Sybase und andere mit den Data Marts, die die Transaktionen den verschiedenen Geschäftsbereichen wie den für Finanzen, das Marketing oder den Verkauf zur Verfügung stellen. Es ist ein komplexes System, bei dem jede Data Marts mit jedem Betriebssystem arbeiten muss. Effizienter arbeitet dagegen der Operational Data Store (ODS) der zwischen den Datenbank-Betriebssystemen und den Data Marts fungiert. In dieser Konfiguration unterstützt jede Data Mart einen eigenen Geschäftsbereich. Die ODS-Zwischenablage wird dadurch zu einem zentralen Repository aus dem die Data Marts ihre Daten abrufen.

Informationen zum Artikel
Deutsch:
Englisch: operational data store - ODS
Veröffentlicht: 12.05.2016
Wörter: 196
Tags: #Management
Links: Anwendungsdienst, BS (Betriebssystem), Data Mart, Data Warehouse, Daten