Netzwerkverfügbarkeit

Die Netzwerkverfügbarkeit wird durch die fehlerfreie Betriebszeit des Netzwerks, bezogen auf ein bestimmtes Zeitintervall, bestimmt. Es ist die Zeit, die ein Netzwerk voll funktionsfähig ist. Sie wird als Prozentsatz angegeben und überwacht, damit gewährleistet ist, dass der zu erbringende Dienst für die Endbenutzer verfügbar ist.


Die Netzwerkverfügbarkeit wird über Performance-Monitoring ermittelt. Das Performance-Monitoring kann proaktiv oder auch reaktiv erfolgen. Also auch dann, wenn das Netzwerk nicht mehr verfügbar ist. Die gemessene Betriebszeit ist ein wichtiger Key-Performance-Indikator (KPI) für den Network Service Provider, der aus den gemessenen Werten die Servicequalität ableiten kann.

Die Verfügbarkeit des Netzwerks wird als Prozentsatz der Zeit angegeben und über einen bestimmten Zeitraum gemessen. Sie errechnet sich aus dem Quotienten der Betriebszeit zur Gesamtzeit, das ist die Betriebszeit plus der Ausfallzeit. Die gemessene Ausfallzeit umfasst alle Zeiten, in denen das Netzwerksystem ausgefallen ist, z. B. für Wartungsarbeiten, ungeplante Ausfälle und das Hochfahren des Systems und reicht von der einfachen Verfügbarkeit bis zur Hochverfügbarkeit. Bei Letzterer beträgt die Ausfallzeit etwa 5 Minuten pro Jahr.

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Deutsch: Netzwerkverfügbarkeit
Englisch: network availability
Veröffentlicht: 08.04.2019
Wörter: 183
Tags: #Netzwerke
Links: Ausfallzeit, Betriebszeit, Dienst, HV (Hochverfügbarkeit), KPI (key performance indicator)