Netzwerkkennung

  1. Die Bezeichnung Netzwerk-ID wird allgemein für die Authentifizierung von Netzwerkgeräten, Servern und Portalen benutzt; ebenso für Inhalten, Anwendungen, Benutzerdaten und Kontaktinformationen.

  2. Darüber hinaus kennt das IP-Protokoll die Bezeichnung Netzwerkkennung, Network Identification (netid). Dabei handelt es sich um die klassische Einteilung von IP-Adressen. Klassische IP-Adressen waren in Adressklassen eingeteilt und setzten sich zusammen aus der Netzwerkkennung, Network Identification (netid), und der Hostkennung, Host Identification (host-id). Es gab drei Adressklassen mit einer festen Zuordnung zwischen Netzwerkadressen und Hostadressen.

    IP-Adressklassen

    IP-Adressklassen

    Das waren die Adressklassen A, B und C mit 128 (7 Bit), 16.384 (14 Bit) und 2.097.152 (21 Bit) Netzwerkadressen. Dieses unflexible Adressklassenschema wurde mit dem Classless Interdomain Routing (CIDR) bei den IPv4-Adressen aufgehoben bietet Freiräume für bis zu 4.294.967.296 (32 Bit) Netzwerkkennungen. Gleiches gilt für IPv6-Adressen, die ebenfalls nach CIDR aufgebaut sind und sogar einen Adressumfang von 128 Bit repräsentieren.

Informationen zum Artikel
Deutsch: Netzwerkkennung
Englisch: network identification - netid
Veröffentlicht: 17.03.2019
Wörter: 138
Tags: #IP-Protokolle
Links: Authentifizierung, Benutzerdaten, Bit (binary digit), CIDR (classless interdomain routing), Host