NCPI (network critical physical infrastructure)

Hinter dem Bezeichnung netzwerkkritische physikalische Infrastruktur (NCPI) verbirgt sich eine integrierte Sicherheitsarchitektur der physikalischen Technologieebene von Rechenzentren. Diese Infrastruktur besteht aus Stromversorgung, Leitungsverteilung, Gehäuse, Verkabelung und Kühlung.


Moderne NCPI-Infrastrukturen sind modular aufgebaut, sie sind skalierbar und beziehen alle Komponenten in das Management ein. Mit den NCPIs sollen effiziente Infrastrukturen mit hoher Verfügbarkeit bei geringeren Investitionen bereitgestellt werden. Ziel ist es, die zur Verfügung stehenden Versorgungskapazitäten wirtschaftlicher zu nutzen und so die Total Cost of Ownership (TCO) zu senken.

Da bei der Versorgungsinfrastruktur die meisten Kosten bei den Investitionen, dem Stromverbrauch und der Wartung anfallen, bietet die flexible Ausrichtung der NCPI wesentliche Vorteile der Wirtschaftlichkeit. Integraler Bestandteil solcher Lösungen ist ein effizientes Management unter Einbeziehung aller Komponenten. Für diesen Zweck können in den Racks Environmental Management Units (EMU) eingesetzt werden, die alle ausfallkritischen Parameter wie die Luftfeuchtigkeit, Temperaturverteilung, Prozessorleistung und weitere Parameter überwachen. Diese Werte könnten dann, je nach Konzept, beispielsweise von einer IP-Adresse abgerufen werden. Dadurch werden die Administration einfacher, Fehlerquellen rechtzeitig erkannt und mögliche Fehlbedienungen ausgeschlossen.

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Deutsch:
Englisch: network critical physical infrastructure - NCPI
Veröffentlicht: 13.10.2006
Wörter: 177
Tags: #Offene Netze #Netzwerk-Sicherheitskonzepte
Links: Administration, EMU (environmental management unit), Gehäuse, Gestell, Infrastruktur