Morse-Code

Der Morse-Code stammt aus dem Jahr 1835 und ist nach dessen Erfinder Samuel Morse benannt. Es handelt sich um eine Kompression, die mit kürzeren und längeren Einschaltzeiten für die Trägerfrequenz arbeitet. Diese kurzen und längeren Einschaltphasen werden als "Punkte" und "Striche" bezeichnet. Jedem Buchstaben ist eine Punkt-Striche-Kombination zugeordnet.


Die Idee hinter dem Morse-Code ist die, dass häufig vorkommenden Buchstaben eine Punkt-Striche-Kombination zugeordnet wird die aus möglichst wenigen Zeichen besteht. Seltener vorkommende bestehen hingegen aus einer längeren Punkt-Striche-Kombination. Das Morsealphabet umfasst Zeichen und Ziffern.

Morse-Code

Morse-Code

Die Zeichen des Morsecodes bestehen aus einem bis vier Punkt-Strich-Kombinationen, die Ziffern aus fünf Punkt-Strich-Kombinationen. Nach jedem einzelnen Buchstaben werden drei Einheiten für die Zeichentrennung übermittelt. Der im Deutschen am häufigsten vorkommende Buchstaben "e" wird lediglich durch einen Punkt repräsentiert, wohingegen der selten vorkommende Buchstabe "y" aus vier Zeichen- Strich-Punkt-Strich-Strich - besteht.

Eingesetzt wird der Morsecode im Amateurfunk und im Seefunk.

Informationen zum Artikel
Deutsch: Morse-Code
Englisch: morse code
Veröffentlicht: 13.08.2017
Wörter: 157
Tags: #Codierung
Links: AFU (Amateurfunk), DGT (digit), Kompression, Seefunk, TF (Trägerfrequenz)