Messumformer

Messumformer sind Sensoren, die physikalische und nichtelektrische Größen in elektrische Größen umformen. Beispiele hierfür sind Thermoelemente und Fotodioden, die Temperatur oder Helligkeit in Spannung umformen, oder Quarzkristalle mit denen Druck in Spannung umgeformt werden kann.


Es gibt für alle physikalischen Größen entsprechende Messwertumformer: Für Dehnung und Kraft, für Gewicht und Länge, für Drehwinkel und Drehzahl, für Durchfluss, elektrische Leistung und Ladung, Widerstand, Frequenz, Feldstärke, Lautstärke, Farbe und für viele andere Größen. Sie, die Messwertumformer, machen aus einer physikalischen Größe ein elektrisches Signal, eine Spannung oder einen Strom, der dann mit elektrischen Messinstrumenten und Messgeräten gemessen werden kann.

Temperatur-Messumformer, Foto: Siemens

Temperatur-Messumformer, Foto: Siemens

Da Messumformer in aller Regel passiv sind und einen nichtlinearen Bezug zwischen der physikalischen und der elektrischen Größe haben, müssen sie durch nichtlineare Komponenten und/oder Messverstärker mit nichtlinearen Kennlinien einen linearen Bezug zwischen beiden Größen herstellen. Das Ausgangssignal von Messumformern sollte in einem normierten Spannungsbereich liegen, der den Messbereichen von Messgeräten entspricht.

Im Gegensatz zu Messumformer wird mit Messwandlern die gleiche elektrische Größe in einen kleineren oder größeren Wert umgesetzt.

Informationen zum Artikel
Deutsch: Messumformer
Englisch: measuring transducer
Veröffentlicht: 24.11.2010
Wörter: 194
Tags: #Messgeräte und Testgeräte
Links: Farbe, Feldstärke, Fotodiode, Frequenz, Helligkeit