Mechatronik

Die Wortschöpfung Mechatronik entstand in den 70er Jahren aus den Wörtern Mechanik und Elektronik. Die Mechatronik wurde in Zusammenhang mit der damalig aufkommenden Robotertechnik kreiert. Neben den genannten technischen Disziplinen kam in den 90er Jahren die Informatik hinzu.



Die Mechatronik verknüpft mechanische, elektronische und datenverarbeitende Komponenten und unterstützt Kernfunktionen von mechanisch arbeitenden Systemen. Dabei verbessert sie die Funktionalität und den Bedienungskomfort von Produkten und Systemen. Einsatzbereiche der Mechatronik liegen in der Konsumelektronik wie bei CD-Playern, der Feinwerktechnik und Robotik, und auch in der Automotive-Technik in Fahrerassistenzsystemen wie dem Antiblockiersystem, der automatischen Stabilitätskontrolle oder dem hydraulischen Bremsassistenten.

Mechatronisches 
   Modell

Mechatronisches Modell

In einem mechatronischen Modell erfolgt der Funktionsablauf von dem mechanische System aus, in dem Sensoren aktuelle physikalische Werte zum Informatik-System sendet, wo sie umgewandelt, berechnet und mit Sollwerten verglichen werden. Die berechneten Daten werden zum Zwecke der Steuerung an die Elektronik gesendet, die sie aufbereitet und in Steuerungssignale für die Aktoren umsetzt, die letztendlich den Regelkreislauf zwischen Mechanik, Informatik und Elektronik schließen.


Informationen zum Artikel
Deutsch: Mechatronik
Englisch: mechatronics
Veröffentlicht: 06.09.2012
Wörter: 167
Tags: #IT-Technik in der Technik
Links: Aktor, Automotive-Technik, Daten, Elektronik, FAS (Fahrerassistenzsystem)