Magnetische Induktion

Die magnetische Induktion (MI), auch als magnetische Flussdichte bezeichnet, ist ein Verfahren für die kabellose Energieübertragung, dem Wireless Power Transfer (WPT). Sie basiert ebenso wie die magnetische Resonanz (MR) auf der Energieübertragung im Magnetfeld einer Primärspule und einer Sekundärspule.

Samsung-Smartphone mit PMA Wireless Übertragung, Foto: 
   techwelike.com

Samsung-Smartphone mit PMA Wireless Übertragung, Foto: techwelike.com

Der Wirkungsgrad der Energieübertragung ist von vielen Faktoren der Resonanzspulen wie deren Güte, dem Magnetfluss, dem Kopplungsfaktor, der Resonanzfrequenz, Spulenausrichtung, Spulenform und einigen weiteren abhängig. Diese Faktoren haben unmittelbaren Einfluss auf die Verluste und den Wirkungsgrad der Energieübertragung.

Verfahren der magnetischen Induktion werden von der Power Matters Alliance (PMA) und vom Wireless Power Consortium (WPC) standardisiert und weiterentwickelt. Diese Technik kann über einen Frequenzbereich zwischen 100 kHz und 300 kHz arbeiten, ist allerdings empfindlich und abhängig von der Lastimpedanz. Zudem sollte der Abstand zwischen Primär- und Sekundärspule nur wenige Zentimeter betragen.

Informationen zum Artikel
Deutsch: Magnetische Induktion
Englisch: magnetic inductance - MI
Veröffentlicht: 13.11.2018
Wörter: 149
Tags: #Versorgung
Links: Frequenzbereich, Gütefaktor, Induktion, Kilohertz, Kopplungsfaktor