Magnetische Flussdichte

Die Flussdichte (B) ist der Quotient aus dem magnetischen Fluss Phi und der von ihm durchsetzten Fläche "A". Sie leitet sich aus der Kraft auf bewegte Ladungen ab. Die Flussdichte ist wie die Feldstärke (H) eine gerichtete Größe. Im Vakuum und in Luft entspricht die Flussdichte (B) dem Produkt aus der magnetischen Feldkonstanten µ0 und der Feldstärke (H).

Das Verhältnis von magnetischer Flussdichte zur magnetischen Feldstärke im leeren Raum ist die magnetische Feldkonstante µ0.

Ermittlung 
   der magnetischen Feldkonstanten µ0

Ermittlung der magnetischen Feldkonstanten µ0

Starke Dauermagnete, z.B. Haftmagnete mit einer Abreißkraft von 1.000 Newton (N), erreichen eine magnetische Flussdichte von 0,5 Tesla (T) bis 1 Tesla. Das Magnetfeld der Erde beträgt ungefähr 0,05 Tesla. Die Flussdichte einer Spule hängt auch davon ab, ob sich Eisen im Inneren der Spule befindet oder nicht. Eisen erhöht die magnetische Flussdichte einer stromdurchflossenen Spule. Die Ursache hierfür sind die Weißschen Bezirke.

Informationen zum Artikel
Deutsch: Magnetische Flussdichte
Englisch: magnetic flux density
Veröffentlicht: 10.03.2010
Wörter: 150
Tags: #Elektronik-Kenndaten
Links: Erdung, Feldstärke, Magnetfeld, Magnetischer Fluss, Newton