Magnet

Ein Magnet ist ein Körper von dem ein Magnetfeld ausgeht. Er hat zwei Magnetpole, den Nord- und Südpol, über die die Magnetfeldlinien inner- und außerhalb des Magneten verlaufen. Innerhalb des Magneten verlaufen die Magnetfeldlinien in dem Magnetkörper und zwar vom Südpol zum Nordpol, außerhalb verlaufen sie durch das den Magneten umgebende Medium, meistens Luft, vom Nordpol zum Südpol.


Das Magneten umgebende Magnetfeld ist durch seine Richtung und seine magnetische Feldstärke bestimmt. Die den Magnetfelder zugrunde liegende magnetische Kraft findet ihre Ursache im Magnetismus.

Magnet mit Nord- und Südpol und dem Verlauf der Magnetfeldlinien

Magnet mit Nord- und Südpol und dem Verlauf der Magnetfeldlinien

Bei den Magneten unterscheidet man zwischen Dauermagneten oder Permanentmagneten und Elektromagneten. Permanentmagnete bestehen aus magnetischen Werkstoffen, die dauerhaft Magnetfelder erzeugen. Dazu gehören hartmagnetische Werkstoffe mit hoher Koerzitivkraft und Remanenz. Dadurch werden die Magnete unempfindlich gegenüber Fremdfeldern. Zu den hartmagnetischen Materialien gehören gehärtete Stähle und Legierungen. Anders verhalten sich weichmagnetische Materialien. Sie werden dort eingesetzt, wo eine ständige Ummagnetisierung erforderlich ist. Weichmagnetische Werkstoffe sind u.a. Eisen, Nickel und Kobalt. Die Permeabilität von weichmagnetischen Materialien ist wesentlich größer als 1.

Elektromagnete bestehen aus weichmagnetischen Werkstoffen, die von einer Spule umgeben sind. Das von der Spule erzeugte Magnetfeld verläuft durch den Weicheisenkern und zeigt seine Wirkung in der mechanischen Kraftübertragung. Beispiele hierfür sind Messwerke, Motoren, Generatoren, Hubmagnete, Relais uvm.

Informationen zum Artikel
Deutsch: Magnet
Englisch: magnet
Veröffentlicht: 16.03.2009
Wörter: 228
Tags: #Elektronik-Grundlagen
Links: Feldstärke, K (Koerzitivkraft), Magnetfeld, Magnetische Werkstoffe, Magnetismus