MPPT (maximum power point tracking)

Das Maximum Power Point Tracking (MPPT) ist ein Optimierungsverfahren, das in Photovoltaikanlagen und Solarmodulen eingesetzt wird und dafür sorgt, dass der Arbeitspunkt der Solarmodule so verschoben wird, dass diese immer die höchste Einspeisungsleistung erzielen.


In der Photovoltaik hängt die erzeugte Energie von der Sonneneinstrahlung ab. Mit der Sonneneinstrahlung ändert sich der Arbeitspunkt, bei der die Solarzelle die meiste Energie erzeugt. Der Maximum Power Point (MPP), das ist der optimale Arbeitspunkt, verschiebt sich, was einen unmittelbaren Einfluss auf den Wirkungsgrad der Einspeisung hat. Beim Maximum Power Point Tracking wird der MPP-Punkt durch den Wechselrichter oder das Netzeinspeisegerät ständig nachgeführt, was zu einer Verbesserung des Einspeisungswirkungsgrades führt. Je besser der MPPT-Algorithmus ist, desto höher ist die Einspeiseleistung.

Maximum Power Point Tracking (MPPT) zwisch den verschiedenen Arbeitskennlinien

Maximum Power Point Tracking (MPPT) zwisch den verschiedenen Arbeitskennlinien

Das MPP-Nachführen ist eine Funktion des Module Level Power Managements (MPLM), die in den angeschlossenen Mikro-Invertern oder Wechselrichtern implementiert ist.

Informationen zum Artikel
Deutsch:
Englisch: maximum power point tracking - MPPT
Veröffentlicht: 16.09.2013
Wörter: 153
Tags: #Solartechnik, Photovoltaik
Links: Arbeitspunkt, Mikro-Inverter, MLPM (module level power management), MPP (maximum power point), NEG (Netzeinspeisegerät)