LwL-Schalter

LwL-Schalter oder optische Switches finden ihren Einsatz beispielsweise bei redundanten LwL-Strecken, auf die bei Bedarf umgeschaltet wird, oder bei der Umschaltung auf Messeinrichtungen.


Bei den LwL-Schaltern gibt rein mechanische, bei denen die Glasfasern über optische Komponenten wie Mikrolinsen und Prismen von einer auf eine zweite Glasfaser justiert werden. Bei diesen Schaltern spielt die Präzision der Faserausrichtung die entscheidende Rolle, wobei es sehr schwierig ist, eine Faser hochpräzise, nur wenige Mikrometer genau zu positionieren.

Aufbau eines optischen Schalters mit durchlässigen Spiegeln. Foto: Siemens

Aufbau eines optischen Schalters mit durchlässigen Spiegeln. Foto: Siemens

Andere mechanische Verfahren arbeiten mit mikroskopisch kleinen Spiegeln, den Micro Electromechanical Mirrors ( MEM). Bei diesem Verfahren werden die Mikrospiegel in ihren Achsen gekippt. oder mit durchlässigen Spiegeln. Dabei können die Spiegel reflektieren oder als nichtreflektierende Scheibe die Lichtsignale durchlassen. Neben den mechanisch arbeitenden LwL-Schaltern gibt es noch die elektromechanischen und piezoelektrischen Schalter. Rein elektronisch arbeitende Schalter arbeiten mit Flüssigkristallen oder nach einem Verfahren, bei dem das Licht über eine Blasentechnik geschaltet wird. Die Lichtschalter erreichen Schaltgeschwindigkeiten von 40 Gbit/s und darüber.

Informationen zum Artikel
Deutsch: LwL-Schalter
Englisch: fiber optic switch
Veröffentlicht: 12.11.2020
Wörter: 172
Tags: Opt. Komponenten
Links: Flüssigkristall, Gbit/s (Gigabit pro Sekunde), Glasfaser, Licht, Meme