Logische Partitionierung

Die logische Partinionierung (LPAR) ist eine Technik bei der die Hardware-Ressourcen aufgeteilt werden, im Gegensatz zur Virtualisierung, bei der etwas nachgebildet wird.

Die logische Partitionierung gibt es nur für Großrechnern. Mit dieser Technik können Großrechner über spezielle Betriebssysteme jeder Partition eigene Ressourcen an Zentraleinheiten, Speichern und Peripheriegeräten zuweisen. Darüber hinaus kann ein solches System auch mehrere virtuelle Systeme umfassen, die jedes für sich mit eigenen Betriebssystemen arbeiten können. Die logische Partinionierung wird auf dem Hardware-Layer realisiert und sorgt beispielsweise bei Speichern dafür, dass jeder Partition ein bestimmter Adressierungsbereich zugewiesen ist, der sich nicht mit denen der anderen Partitionen überschneidet. In der Anfangsphase der logischen Partitionierung hatte jede Partition ihre eigene Zentraleinheit (CPU), später mit der Mikro-Partitionierung hat eine Zentraleinheit mehrere LPARs verwaltet.

Was die Feinheit der Partitionierung betrifft, so spricht man von Granularität. Je nach Großrechnerserie können solche Systeme 60 oder mehr logische Partitionen verwalten und die Hardware-Ressourcen patitionieren.

Die Technik der Partitionierung wurde in den 90er Jahren von IBM für ihre Mainframes entwickelt und später in die anderen Großrechnerserien übernommen, auch in solchen, die nicht als Mainframe-Server konzipiert sind.

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Informationen zum Artikel
Deutsch: Logische Partitionierung
Englisch: logical partition - LPAR
Veröffentlicht: 08.08.2011
Wörter: 194
Tags: Betriebssysteme
Links: BS (Betriebssystem), CPU (central processing unit), Granularität, Mainframe, Partition