Lightscribe

Beim Brennen einzelner Compact Discs (CD) oder DVDs werden für die Beschriftung Etiketten gedruckt, die auf die Etikettenseite zentriert und aufgeklebt werden. Bei Lightscribe, einem von Hewlett Packard entwickeltem Verfahren, wird die Beschriftung direkt in die Etikettenseite eingebrannt. Bei dieser Technik wird der Lightscribe-fähige Rohling, der auf der Etikettenseite mit einer lichtempfindlichen Oberflächenschicht versehen ist, nach dem Brennvorgang umgedreht in den Brenner eingelegt und die Beschriftung wird mit einem zweiten Laser eingebrannt. Für die Lightscribe-Technik sind also besondere Compact Discs (DC) oder DVDs erforderlich, ein spezieller Lightscribe-Brenner und die Lightscribe-Software.


Die Lightscribe-Brenner sind durch das Lightscribe-Logo als solche gekennzeichnet, ebenso die Lightscribe-Rohlinge, die in der Mitte einen Strichcode zur Zentrierung haben. Die Beschriftung erfolgt mit Laserlicht mit einer Wellenlänge von 780 nm in der Farbe des Rohlings. Der Einbrennvorgang für die Beschriftung verläuft kreisförmig durch Verbrennen der lichtempfindlichen Schicht und dauert ca. 15 Minuten.

Lightscribe 
   zum Beschriften von CDs und DVDs, Foto: Hewlett Packard

Lightscribe zum Beschriften von CDs und DVDs, Foto: Hewlett Packard

Der Kontrast der Beschriftung kann durch mehrmaliges Einbrennen erhöht werden. Für das deckungsgleiche Einbrennen sorgt die Strichcode-Zentrierung.

Ein anderes Verfahren, bei dem die Beschriftung der Rohlinge ebenfalls mit einem Laser erfolgt, ist Labelflash, das allerdings nicht mit Lightscribe kompatibel ist.

Informationen zum Artikel
Deutsch: Lightscribe
Englisch: lightscribe
Veröffentlicht: 08.08.2011
Wörter: 202
Tags: #CD-Technik
Links: CD (compact disc), DVD (digital versatile disc), Farbe, Kompatibilität, Kontrast