Leuchtdichtemesser

Leuchtdichtemesser stellen das reflektierte Licht am Messort fest. Die Leuchtdichte ist der Helligkeitseindruck, den das menschliche Auge durch das zurückgeworfene Licht erfährt.


Zur Bewertung der Leuchtdichte werden Leuchtdichtemesser benutzt, die das Licht farblich vorselektieren und den Einfallswinkel festlegen, in dem die Leuchtdichtemessung erfolgt. Die farbliche Vorselektion über Farbfilter hat den Sinn, dass nur Licht erfasst wird, dass der menschlichen Augenempfindlichkeit entspricht.

Vom Prinzip her sind Leuchtdichtemesser vergleichbar Luxmetern, mit dem Unterschied der Farbfilterung und -korrektur sowie der Begrenzung von schräg einfallendem Licht. Dafür haben sie einen rohrförmigen Lichteinlass. Leuchtdichtemesser messen die Lichtstärke bezogen auf eine Flächeneinheit in Candela pro Quadratmeter (cd/m2). Die Messwertbereiche sind unterteilt und können von 0,01 cd/m2 bis 20.000 cd/m2 reichen. Für höhere Leuchtdichten müssen Graufilter vorgeschaltet werden.

Leuchtdichtemesser, Foto: pce-instruments.com

Leuchtdichtemesser, Foto: pce-instruments.com

Eingesetzt werden Leuchtdichtemesser für die Lichtmessung an lichtemittierenden Flächen wie Displays, an in der Druckindustrie eingesetzten Leuchtpulten oder an Leuchtreklamen.

Informationen zum Artikel
Deutsch: Leuchtdichtemesser
Englisch: luminance meter
Veröffentlicht: 25.03.2014
Wörter: 160
Tags: #Messgeräte und Testgeräte
Links: AoA (angle of arrival), Augenempfindlichkeit, Bildschirm, Candela, Farbfilter