Leistungswirkungsgrad

Der Leistungswirkungsgrad (PAE) ist ein Kennwert von HF-Leistungsverstärkern und -Transistoren. Er ist besonders interessant für batteriebetriebene Mobilgeräte, da durch eine Erhöhung des Leistungswirkungsgrades die batteriebetriebene Betriebsdauer erhöht werden kann.


Beim Leistungswirkungsgrad handelt es sich um das Verhältnis aus abgegebener zur zugeführten Leistung. Konkret entspricht der Leistungswirkungsgrad (PAE) der Differenz aus der Ausgangs- und Eingangsleistung im Verhältnis zur zugeführten Leistung. Die Ausgangsleistung ist die Leistung, die der Verstärker an die Antenne oder eine andere Last abgibt, die Eingangsleistung ist die, die der Verstärker von der vorgeschalteten Vorverstärker erhält, und die zugeführte Leistung ist die Leistung, die aus der Versorgungsspannung entnommen wird.

HF-Leistungsverstärker 
   mit Kennwerten vom Fraunhofer Institut

HF-Leistungsverstärker mit Kennwerten vom Fraunhofer Institut

Beträgt beispielsweise die abgegebene HF-Leistung 2,5 W, die zugeführt Eingangsleistung 0,4 W und die benötigte Leistung aus der Gleichspannungsquelle 5 W, dann ergibt sich daraus ein PAE-Wirkungsgrad von 42 %.

Berechnung 
   des Leistungswirkungsgrads, PAE

Berechnung des Leistungswirkungsgrads, PAE

In der Literatur wird häufig der Wirkungsgrad als Verhältnis von Ausgangs- zur Eingangsleistung angegeben.

Informationen zum Artikel
Deutsch: Leistungswirkungsgrad
Englisch: power added efficiency - PAE
Veröffentlicht: 06.01.2015
Wörter: 169
Tags: #Elektronik-Kenndaten
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