LFK (Leistungsfaktorkorrektur)

Die Leistungsfaktorkorrektur (LFK), Power Factor Correction (PFC), ist eine Funktion von Netzteilen um diese an sich ändernde Leistungsabgaben anzupassen. Es geht darum, die Stromentnahme von Schaltnetzteilen, die von kurzen Stromspitzen geprägt ist, zu kompensieren.


Die Leistungsaufnahme von Personal Computern hängt im Wesentlichen vom Motherboard und von leistungsstarken Grafikkarten ab. Betriebsbedingte Leistungsentnahmen können zu Mehrbelastungen von über 100 W führen. Die Power Factor Correction soll alle Faktoren kompensieren, die die Leistungsentnahme beeinflussen. Sie soll Netzstörungen und Blindleistungen vermeiden und dafür Sorge tragen, dass das Stromnetz mit möglichst gleichbleibender Stromstärke belastet wird. Bei der PFC-Technik unterscheidet man zwischen passiver und aktiver Leistungsfaktorkorrektur.

Die passive Leistungsfaktorkorrektur arbeitet mit einer Drossel und einem parallel liegenden RC-Glied als niederfrequenten Tiefpass. Durch diese Schaltungskombination werden die in Schaltnetzteilen auftretenden Spannungsspitzen gedämpft. Der Leistungsfaktorwert liegt bei diesem Verfahren zwischen 0,7 und 0,8.

Die aktive Leistungsfaktorkorrektur arbeitet mit Thyristoren, die durch die Leistungsabnahme gesteuert werden. Die Leistungsfaktorwerte sind besser als beim passiven Verfahren und liegen zwischen 0,9 und 1.

Informationen zum Artikel
Deutsch: Leistungsfaktorkorrektur - LFK
Englisch: power factor correction - PFC
Veröffentlicht: 10.11.2018
Wörter: 167
Tags: #Versorgung
Links: Blindleistung, Blindleistungskompensation, Drossel, Grafikkarte, Hauptplatine