LPDDR (low power DDR)

Low Power DDR (LPDDR) sind SDRAMs, die nach dem DDR-Verfahren arbeiten, die Spezifikationen und Funktionen der DDR-SDRAMs erfüllen, aber eine wesentlich geringere Spannung benötigen, was zu einem reduzierten Energieverbrauch führt. Die LPDDR SDRAMs werden wegen des geringeren Leistungsverbrauchs in Mobilgeräten eingesetzt. Sie werden daher auch als mDDR, was für mobil steht, bezeichnet.


Was die Spannungswerte betrifft, so arbeitet LPDDR1 mit einer Versorgungsspannung von 1,8 V, im Gegensatz zum DDR1, das mit 2,5 V betrieben wird. LPDDR3 benötigt nur 1,2 V und LPDDR4 nur 1,1 V. Da die Leistung im Quadrat mit der Spannung steigt, wirkt sich jede noch so geringe Spannungsreduzierung unmittelbar auf die Leistungsbilanz aus. Bei den verschiedenen LPDDR-Versionen wurde die Taktfrequenz für den Bustakt von 200 MHz (LPDDR1), über 800 MHz (LPDDR3) auf 1.600 MHz (LPDDR4) erhöht. Gleichzeitig stieg die Datentransferrate von 400 MT/s über 800 MT/s über 1.600 MT/s bis zu 3.200 MT/s (LPDDR4).

LPDDRs können über Busbreiten von 16 Bit, 32 Bit und 64 Bit angeschlossen werden.

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Deutsch:
Englisch: low power DDR - LPDDR
Veröffentlicht: 14.07.2017
Wörter: 163
Tags: #Speichertechnik
Links: Bit (binary digit), Datentransferrate, DDR (dial on demand routing), DDR1, DDR-RAM (double data rate)