LED-Lebensdauer

Die Lebensdauer von Leuchtdioden bezieht sich auf die Lichtausbeute über die Betriebsdauer. Mit der Dauer des Einsatzes reduziert sich die Lichtstärke der Leuchtdiode. Sie wird also über die Einsatzdauer einen Teil ihrer Leuchtkraft verlieren.


Die Definition der LED-Lebensdauer geht von einer Verringerung der Lichtstärke auf 70 % der ursprünglichen Lichtstärke aus. Dieser Zeitraum wird in Stunden als LED-Lebensdauer angegeben. Realistische Werte liegen bei etwa 40.000 bis 50.000 Stunden. Das würde bei einem täglich 8-stündigen Betrieb bedeuten, dass die Leuchtdiode eine Lebensdauer von etwa 13 Jahre hat, und danach immer noch mit einer Lichtstärke von 70 % der ursprünglichen Lichtstärke strahlt.

Die LED-Lebensdauer wird durch verschiedene Faktoren beeinflusst. Einerseits altern ihre chemischen und physikalischen Komponenten in Abhängigkeit vom Strom, der Umgebungstemperatur und Kühlung, von Umwelteinflüssen wie der Feuchtigkeit, mechanischen Beanspruchungen und chemischen Einflüssen. Mit dem Durchlassstrom steigt die innere Temperatur, was sich im Rückgang des Lichtstroms und einer Verringerung der Helligkeit auswirkt. Dieser Einfluss kann durch verbesserte Kühlung kompensiert werden.

Informationen zum Artikel
Deutsch: LED-Lebensdauer
Englisch: LED lifetime
Veröffentlicht: 11.05.2016
Wörter: 170
Tags: #Aktive Bauelemente
Links: Helligkeit, Kühlung, Lebensdauer, Leuchtdiode, Lichtausbeute