LED-Blitz

Digitalkameras, Handys und Smartphones haben zur Unterstützung der Digitalfotografie einen Kamerablitz, der für die bessere Ausleuchtung bei der Fotografie und für Aufnahmen in der Dunkelheit sorgt. Diese Kamerablitze arbeiten mit weißen LEDs (WLED) mit Ultra High Brightness (UHB) und hoher Lichtausbeute, die durch die Entladung eines Kondensators über die Power-LED gewonnen oder direkt aus der Batteriespannung abgeleitet wird.


Gegenüber klassischen Blitzgeräten arbeiten Power-LEDs mit einer geringeren Versorgungsspannung von ca. 4 V und die Power-LED kann während der Videoaufnahmen kontinuierlich betrieben werden. LED-Blitze benötigen während der kurzzeitigen Entladung einen Strom von etwa 1 A. Je nach Farbtemperatur der WLED kann eine geringe Farbkorrektur erforderlich werden. Die Leistung des Blitzgerätes wird in der Blitzleitzahl angegeben.

LED-Flash im Lumia 920 von Nokia

LED-Flash im Lumia 920 von Nokia

LED-Flashs verbergen sich hinter einer kleinen Aussparung auf der Frontseite des mobilen Gerätes und werden während der Aufnahme synchronisiert. Zur Erhöhung der Lichtstärke arbeiten einige Hersteller mit Edelgasen, die Leuchtdioden mit geringer Lichtausbeute unterstützen. Die Kombination von Leuchtdiode und Xenon-Blitz hat auch den Vorteil, dass der Xenon-Blitz kürzer ist als der LED-Blitz und auch schnelle Bewegungsänderungen einfriert.

Die Blitzsteuerung des Kamerablitzes erfolgt durch das Kamera-Objektiv, Through the Lens (TTL). Er wird mit der Öffnung des Kameraverschlusses synchronisiert und seine Intensität wird durch die abgegebene Lichtmenge über Sensoren gesteuert.

Informationen zum Artikel
Deutsch: LED-Blitz
Englisch: LED flash
Veröffentlicht: 03.02.2019
Wörter: 224
Tags: #Digitalkameras
Links: BLZ (Blitzleitzahl), Farbtemperatur, Handy, Kondensator, Leistung