LDO (low dropout)

Low Dropouts (LDO) sind hochempfindliche lineare Regelschaltungen, die u.a. in linearen Spannungsreglern und LED-Treibern eingesetzt werden und die eine stabile Gleichspannung erzeugen. Sie arbeiten noch bei geringsten Pegelunterschieden zwischen Eingangs- und Ausgangsspannung, die unter 100 mV liegen können.


Schaltungsmäßig bestehen LDO-Regler aus einer Referenzspannungsquelle, einem Differenzverstärker und einem Feldeffekttransistor (FET). Der Differenzverstärker verstärkt die Spannungsdifferenz zwischen der stabilen Referenzspannnung, die an einem Eingang des Differenzverstärkers anliegt, und der Spannungsabweichung der Ausgangsspannung, die auf den zweiten Eingang des Differenzverstärkers rückgekoppelt wird. Die im Differenzverstärker verstärkte Spannungsdifferenz steuert den Feldeffekttransistor, der das Stellglied bildet. Er liegt im Hauptstromkreis des Reglers und wird vom Ausgang des Differenzverstärkers gesteuert. Die Dropout-Spannung ist die Differenz zwischen der Eingangs- und der Ausgangsspannung des LDO-Reglers.

Schaltbild eines LDO-Reglers

Schaltbild eines LDO-Reglers

Low Dropout Regulators können in vielen Anwendungen in der Automotive-Technik, in batterieberiebenen Geräten wie PDAs, Handys, Digitalkameras, Notebooks, in LED-Treibern und in industriellen Anwendungen eingesetzt werden.

Informationen zum Artikel
Deutsch: LDO-Regler
Englisch: low dropout - LDO
Veröffentlicht: 26.01.2016
Wörter: 160
Tags: #Analogschaltungen
Links: Automotive-Technik, Differenzverstärker, Digitalkamera, FET (field effect transistor), Handy