CuDa (Kupfer-Doppelader)

Die Kupfer-Doppelader (CuDa) ist das klassische Übertragungsmedium im Anschlussbereich für die Teilnehmeranschlussleitung (TAL). Es handelt sich um ein verdrilltes Leitungspaar, das in seinen Übertragungseigenschaften ausschließlich dem Fernsprechen gerecht werden musste. Die symmetrisch aufgebauten Doppeladern gibt es mit verschiedenen Impedanzen, und zwar mit 100 Ohm, 120 Ohm und 150 Ohm. Die in Deutschland am häufigsten eingesetzten Doppeladern haben eine Impedanz von 100 Ohm.

Bedingt durch die steigenden Anforderungen an neue Dienste wurden effizientere Übertragungsverfahren entwickelt, mit denen höhere Übertragungsgeschwindigkeiten realisiert werden.

Nutzungsmöglichkeiten für Kupfer-Doppeladern

Nutzungsmöglichkeiten für Kupfer-Doppeladern

Die hochbitratige Übertragung über die Kupfer-Doppeladern der Teilnehmeranschlussleitung wurde in den H-Spezifikationen der internationalen Fernmeldeunion (ITU) festgelegt und reicht mit der Carrierless Amplitude-Phase Modulation (CAP) bis zu 2,32 Mbit/s.

Informationen zum Artikel
Deutsch: Kupfer-Doppelader - CuDa
Englisch: copper twin wire
Veröffentlicht: 19.07.2011
Wörter: 114
Tags: #Anschlussnetze
Links: CAP (carrierless amplitude-phase modulation), Dienst, Fe (Fernsprechen), Impedanz, ITU (international telecommunication union)