Kreisfrequenz

Die Kreisfrequenz ist eine Größe, die sich aus der Drehbewegung eines Vektors ergibt und bei der Berechnung von frequenzabhängigen Impedanzen und Reaktanzen benutzt wird. Die Kreisfrequenz wird mit dem griechischen Buchstaben Klein-Omega bezeichnet.


Um bei einer Drehbewegung, wie es ein Sinussignal darstellt, unabhängig zu sein vom Radius des Kreises, gibt man nicht die Umfangsgeschwindigkeit an, sondern die Geschwindigkeit des sich drehenden Vektors. Statt der Winkelangabe, die für einen vollen Kreis 360 Grad beträgt, benutzt man das Bogenmaß von 2Pi, wobei Pi ein griechischer Buchstabe ist und einen Wert von 3,14159265.... hat. Dieser Wert ergibt sich aus dem Verhältnis von Kreisumfang zu Kreisdurchmesser.

Kreisfrequenzdarstellung 
   mit Amplitude, Phase und Phasoren

Kreisfrequenzdarstellung mit Amplitude, Phase und Phasoren

Dreht sich der Vektor mit dem Radius 1 einmal in der Sekunde, dann beträgt der zurückgelegte Weg 360 Grad oder 2Pi. Der zurückgelegte Weg ist somit proportional der Frequenz des rotierenden Vektors.

Bestimmung der Kreisfrequenz

Bestimmung der Kreisfrequenz

Der Vektor, der einer bestimmten Phasenlage zuzuordnen ist, nennt sich Phasor, was von Phasenvektor abgeleitet ist. Gemessen wird er mit einem Phasor-Messgerät.

Informationen zum Artikel
Deutsch: Kreisfrequenz
Englisch: radian frequency
Veröffentlicht: 17.03.2018
Wörter: 171
Tags: #Elektronik-Grundlagen
Links: Frequenz, Griechische Buchstaben, Impedanz, Pi (pebi), Phase