Korrelation

Unter Korrelation versteht man die Wechselbeziehung zwischen zwei oder mehreren Variablen. Sie ist entscheidend für die Abhängigkeit einer Variablen von einer anderen. Ist eine direkte Beziehung einer Variablen zu einer anderen feststellbar, dann ist die Korrelation hoch, im andern Fall, wenn keine Wechselbeziehungen zueinander bestehen, ist die Korrelation gering. Das Maß für die Korrelation wird im Korrelationskoeffizienten ausgedrückt.


Direkte Korrelationen bestehen beispielsweise in der Elektronik bei Thermistoren zwischen der Temperatur und dem Widerstandswert des Thermistors, oder bei Fotowiderständen zwischen dem einfallenden Licht und dem Widerstandswert.

Besteht ein linearer Zusammenhang zwischen den Beziehungen, handelt es sich um eine lineare Korrelation, bei einer nichtlinearen um eine nichtlineare Korrelation. Besteht zwischen den Beziehungen eine gleichartige Beziehung, wenn beispielsweise mit steigender Temperatur der Widerstandswert ansteigt, dann ist es ein positive Korrelation, die sich in einem positiven Korrelationsfaktor zeigt, ist die Beziehung gegenläufig - wenn beispielsweise mit steigender Temperatur der Widerstandswert fällt - dann ist die Korrelation negativ.

Korrelationstechniken werden u.a. in der Programmierung, in Kompressionsverfahren und in der Statistik eingesetzt.

Informationen zum Artikel
Deutsch: Korrelation
Englisch: correlation
Veröffentlicht: 19.03.2010
Wörter: 174
Tags: #Grundlagen der Informationstechnik
Links: Elektronik, Fotowiderstand, Kompression, Korrelationskoeffizient, Licht