Kanalraster

Ein Kanalraster ist der Frequenzabstand zwischen zwei unmittelbar benachbarten Frequenzkanälen. Dieser Abstand wird zwischen Kanalmitte und Kanalmitte gemessen und in Hertz (Hz), Kilohertz (kHz) oder Megahertz (MHz) angegeben.

Normalerweise ist das Kanalraster größer als die Kanalbandbreite und abhängig von dem benutzten Frequenzband und Dienst. Daher ist das Kanalraster maßgeblich für die Übertragungsbandbreite des Kanals und die Breite der zwischen zwei Übertragungsfrequenzbändern liegenden Sicherheits-Frequenzbänder.

Zusammenhang zwischen Kanalraster und 
   Kanalbandbreite unter Berücksichtigung eines Sicherheitsbandes

Zusammenhang zwischen Kanalraster und Kanalbandbreite unter Berücksichtigung eines Sicherheitsbandes

Das Kanalraster hängt von der Frequenznutzung ab und ist im Frequenznutzungsplan der Bundesnetzagentur festgelegt.

Schmalbandige Dienste wie die Kurzwelle oder der CB-Funk haben ein kleines Kanalraster von 5 kHz bzw. von 10 kHz, andere wie die schnurlose Telefonie (CT) eines von 25 kHz, der Seefunk von 50 kHz. Breitbandige Dienste wie Fernsehen haben beispielsweise ein Kanalraster von 7 MHz und ganz breitbandige Dienste wie die Dense Wavelength Division Multiplexing (DWDM) eines von 10 GHz.

Informationen zum Artikel
Deutsch: Kanalraster
Englisch: channel subdivision
Veröffentlicht: 24.09.2007
Wörter: 148
Tags: #Betriebs- und Bündelfunk
Links: BNetzA (Bundesnetzagentur), CB-Funk, Dienst, DWDM (dense wavelength division multiplexing), Fernsehen