K7

Der 32-Bit-Mikroprozessor K7 der siebten Mikroprozessor-Architektur von Advanced Micro Devices (AMD) ist auch bekannt unter Athlon; allerdings gibt es noch weitere K7-Versionen mit den Codenamen Thunderbird, Thoroughbred, Spitfire, Mustang und Barton.

Der K7 steht in Konkurrenz zum Pentium 4, er ist multiprozessorfähig, hat ein superskalares Fließkomma-Modul, drei Rechenwerke (ALU) und drei Fließkommaeinheiten (FPU), eine zehnstufige Pipeline für die ALUs und eine 15-stufige für die FPUs und einen internen CPU-Bus mit einer Taktrate von 200 MHz. Der im Jahre 1999 vorgestellte Athlon taktet mit 600 MHz und 750 MHz, er besteht aus 22 Millionen Transistoren, hat CMOS-Technologie mit einer Strukturbahnbreite von 0,18 µm.

Die verschiedenen K7-Versionen bringen es auf Taktfrequenzen von 1,4 GHz (Thunderbird), 1,8 GHz (Thoroughbred) und auf weit über 2 GHz (Barton). Beim Letzteren findet ein Technologiesprung in Bezug auf die Anzahl der Transistoren statt. Der Barton hat 54,3 Millionen Transistoren.

K7 Athlon von AMD, Foto: AMD

K7 Athlon von AMD, Foto: AMD

Der K7 hat ein Level-1-Cache von 128 Kilobyte (KB) und ein Level-2-Cache von 512 KB und kann darüber hinaus L2-Caches bis 8 Megabyte (MB) unterstützen.

Betrieben wird der K7 im CPU-Sockel A mit 462 Anschlüssen.

Informationen zum Artikel
Deutsch: K7
Englisch: K7 processor
Veröffentlicht: 28.09.2009
Wörter: 180
Tags: AMD CPUs
Links: Anschluss, Athlon, CMOS (complementary metal oxide semiconductor), Codename, CPU-Sockel