K6

Der 32-Bit-Mikroprozessor K6 der sechsten Mikroprozessor-Generation von Advanced Micro Devices (AMD), wurde 1997 erstmals vorgestellt und in den folgenden Jahren in den Versionen K6-2 und K6-3 weiterentwickelt. Der K6 ist kompatibel zum Pentium II und zu MMX, aber diesen in bestimmten Eigenschaften überlegen.


Die erste Version hatte eine Taktfrequenz von 233 MHz, die später auf 300 MHz erhöht wurde. In der Technologie repräsentiert der K6 ebenso wie der Vorgänger K5 und der Nachfolger K7 die CMOS-Technologie mit einer Integrationsdichte von 8,8 (9,3) Millionen Transistoren und einer Strukturbahnbreite von 0,25 µm; anfänglich 0,35 µm. Das Level-1-Cache ist 64 Kilobyte (KB) groß und erhöht damit die Bearbeitungsgeschwindigkeit.

AMD-Prozessoren: 
   K5, K6 und K7

AMD-Prozessoren: K5, K6 und K7

Mit dem RISC-Konzept des K6 werden xx86-Instruktionen in RISC-Operationen umgesetzt, was die Ausführungsgeschwindigkeit weiter erhöht.

Mikroprozessor K6-2 von AMD, Foto: AMD

Mikroprozessor K6-2 von AMD, Foto: AMD

Die Version K6-2 zeichnet sich durch Taktraten von 333 MHz und 400 MHz und verbesserte Leistungsmerkmale aus. Er hat einen Multimedia-Befehlssatz, 3DNow, darunter 21 Befehle für 3D-Grafiken, und eignet sich für Front Side Busses mit 100-MHz.

Die Version K6-3 hat 21,3 Millionen Transistoren und 500 MHz Taktrate und einen 2 Megabyte (MB) großen Level-2-Cache.

Informationen zum Artikel
Deutsch: K6
Englisch: K6 processor
Veröffentlicht: 18.04.2013
Wörter: 190
Tags: #AMD CPUs
Links: 3D-Grafik, 3DNow, Befehl, CMOS (complementary metal oxide semiconductor), FSB (front side bus)