Isochron-Übertragung

Eine isochrone Übertragung, auch als äquidistant bezeichnet, ist eine asynchrone Start-Stopp-Übertragung über eine synchrone Datenverbindung. Bei einer solchen Übertragung liegt immer eine ganze Zahl von Schritten zwischen zwei beliebigen Kennzeitpunkten.

Bei der isochronen Übertragung wird jedem Bit ein bestimmtes Zeitquantum zugeordnet, in dem es bei der Übertragung präsent ist. Sender und Empfänger sind sich über die Länge des Quantums einig. Die Zeitrelation zwischen Sender und Empfänger wird über die Taktrate in Form von Marken auf dem Übertragungsweg sichergestellt. Die isochrone Übertragung hat eine hohe Flexibilität für burstartige Signale und unterstützt Echtzeitdienste mit den entsprechenden Anforderungen an Bandbreite und Verzögerung.

Bei Isochronität garantiert das Netz eine Langzeitstabilität des Taktes für zeitkritische Dienste wie Sprache und Bildübertragungen.

Informationen zum Artikel
Deutsch: Isochron-Übertragung
Englisch: isochronous transmission
Veröffentlicht: 09.03.2008
Wörter: 130
Tags: #Übertragungstechniken der Datenkommunikation
Links: Bandbreite, Bit (binary digit), Datenverbindung, Dienst, Empfänger