Iriserkennung

Die Iriserkennung ist eines von mehreren biometrischen Verfahren für die Authentifizierung. Bei diesem Verfahren, das sehr fälschungssicher ist und sich darüber hinaus durch eine niedrige Falscherkennungsrate auszeichnet, wird die Iris mit einem ungefährlichen Laser der Laserklasse 1 abgetastet. Das abgetastete Laserbild wird zur Authentifizierung mit dem eingespeicherten Referenzbild verglichen.

Die Iris, die Regenbogenhaut, hat ebenso wie die Netzhaut, die Retina, hinreichend viele unverwechselbare Merkmale, die zur eindeutigen Identifizierung genutzt werden können. Die Einzigartigkeit wird mit 1:6 Millionen angegeben.

FAR- und FRR-Werte für verschiedene biometrische Verfahren

FAR- und FRR-Werte für verschiedene biometrische Verfahren

Die Iriserkennung hat eine relativ hohe Erkennungswahrscheinlichkeit, ihre Falsch-Akzeptanzrate (FAR) liegt zwischen 0,0001 % bis maximal 1%, das bedeutet, dass von 1.000 überprüften Iriden höchstens eine Person abgelehnt wird, da deren Iris nicht erkannt wird.

Informationen zum Artikel
Deutsch: Iriserkennung
Englisch: iris scanning
Veröffentlicht: 19.03.2015
Wörter: 123
Tags: #Peronenschutz
Links: Authentifizierung, Biometrie, FAR (false acceptance rate), Laser (light amplification by stimulated emission), Laserklasse