IntServ (integrated services)

Um die Übertragung von Echtzeitdaten über IP-Netze realisieren zu können, hat man Dienstgüte-Parameter für Multimedia-Anwendungen entwickelt. Ausgehend von der Quality of Service (QoS) in abgestuftem Niveau, hat man die Integrated Services (IntServ) und Differentiated Services (DiffServ) kreiert.


IntServ soll Echtzeit-Applikationen effizienter und mit maximal möglicher Performance übertragen. Um dies zu erreichen, wurde bei dem IntServ-Modell davon ausgegangen, dass die zur Verfügung stehenden Ressourcen explizit verwaltet werden müssen, dass keine Dienstgarantien ohne Ressourcen-Reservierung erfolgen kann und dass die Ende-zu-Ende-Verzögerungen begrenzt werden.

Dem Verfahren nach fragt bei IntServ der Host bei den Routern im Internet oder in Intranets an, ob die Ressourcen für einen Verkehrsfluss vom Sender zum Empfänger vorhanden sind. Danach stellen die Vermittlungssysteme die Verbindung in der gewünschten Qualität her und halten sie bis zum Übertragungsende aufrecht. Das Konzept sieht mehrere Prioritätsklassen vor, die unterschiedliche QoS-Klassen repräsentieren.

Das IntServ-Modell ist in RFC 1633 beschrieben.

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Deutsch:
Englisch: integrated services - IntServ
Veröffentlicht: 06.01.2004
Wörter: 158
Tags: #IP-Dienste
Links: DiffServ (differentiated services), Empfänger, Halten, Host, Internet