Inmarsat-P

Das Inmarsat-P-System ist für das Jahr 2000 geplant und stellt die Vorstufe für das Zukunftssystem SPC dar. Inmarsat-P arbeitet nicht mehr mit GEO-Satelliten, sondern mit zehn MEO-Satelliten, die auf zwei polaren Umlaufbahnen den Erdball in sechs Stunden umkreisen. Durch die langsame Umkreisung werden Zellenverweildauern von ca. 12 Minuten erzielt, danach findet ein Handover zum nächsten Satelliten statt. Die Frequenzbänder für das Uplink und das Downlink sind das L-Band (1,6 GHz) und das S-Band (2,5 GHz). Die Verbindung zwischen Satellit und Gateway, respektive in umgekehrter Richtung, erfolgt bei 11 GHz bzw. 14 GHz. Jeder Satellit hat eine Zellenstruktur, mit der 61 Zellen unterstützt werden. Darüber hinaus beträgt die mögliche Auslastung 4000 Kanäle pro Inmarsat-P-Satellit.

In diesem System sollen Dual-Mode-Handys eingesetzt werden: Handys, die sowohl für terrestrische Mobilfunknetze geeignet sind als auch für Satelliten-Funknetze.

Informationen zum Artikel
Deutsch: Inmarsat-P
Englisch: Inmarsat P
Veröffentlicht: 23.09.2003
Wörter: 135
Tags: #Satelliten-Dienste
Links: Downlink, Dual-Mode-Handy, Frequenzband, Gateway, GEO (geostationary earth orbiter)