ISMA (idle sense multiple access)

Idle Sense Multiple Access (ISMA) ist ein zentralisiertes Zugangsverfahren für WLANs, das nach dem Kollisionsverfahren arbeitet. Bei dieser Technik steuert die Basisstation das Carrier Sensing und die Kollisionsbestimmung. Zu diesem Zweck sendet die Basisstation dann ein Ruhe-Signal (Idle) sobald die Trägerfrequenz mit belegt ist. Die einzelnen Stationen nutzen das Idle-Signal für ihre Synchronisation und versuchen nach einem Zufallsmechanismus auf das Trägersignal zuzugreifen. Greifen zwei oder mehrere Stationen gleichzeitig zu, dann gibt es wie bei CSMA eine Kollision, die von der Basisstation erkannt wird. Diese sendet ein erneutes Idle-Signal durch das der Wettbewerbszyklus wieder von vorne ausgelöst wird.

Je mehr Stationen an einer Basisstation hängen, desto höher ist die Kollisionswahrscheinlichkeit. Damit diese nicht zu hoch wird, kann die ISMA-Zugangstechnik mit einem Reservierungsverfahren kombiniert werden. Das Verfahren nennt sich R-ISMA, wobei das "R" für Reservation steht.

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Deutsch:
Englisch: idle sense multiple access - ISMA
Veröffentlicht: 05.01.2011
Wörter: 142
Tags: #802.11
Links: Basisstation, CSMA (carrier sense multiple access), Kollision, Kollisionsverfahren, NB (Netzbetreiber)