IPP (Internet printing protocol)

Das Internet Printing Protocol (IPP) ist das Druckerprotokoll der Internet Engineering Task Force (IETF) für weltweites vernetztes Drucken. Mit dem IPP-Protokoll können Druckaufträge über das Internet bearbeitet werden. Mittels dem Internet Printing Protocol kann der Benutzer Drucker im Internet identifizieren, Druckaufträge initiieren und den Status der Druckaufträge überwachen.

Das IPP-Protokoll sieht zwei Objekttypen vor: Printerobjekte und Jobobjekte. Die Attribute der Printerobjekte lassen sich unterteilen in die Angaben zur Identifizierung des entsprechenden Druckers, die über die IP-Adresse erfolgt, und in die Gerätespezifikationen und -einstellungen wie das Druckformat. Alle verfügbaren Printerobjekte sind in Verzeichnisdiensten aufgelistet und können vom Anwender angesprochen werden.

Das IPP-Protokoll ist ein auf TCP/IP basierendes Client-Server-Protokoll, das aus dem IPP-Server und dem IPP-Client besteht und auf HTTP aufsetzt. Es wird von Windows XP und Windows 2000 unterstützt.

Das Common Unix Printing System (CUPS) bietet in Verbindung mit dem IPP-Protokoll beim Drucken aus Linux- und Unix-Systemen den von Windows her bekannten Benutzerkomfort.

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Informationen zum Artikel
Deutsch: IPP-Protokoll
Englisch: Internet printing protocol - IPP
Veröffentlicht: 09.01.2020
Wörter: 163
Tags: IP-Protokolle Anw.-Protokolle
Links: Attribut, Client-Server-Protokoll, Drucker, Druckerprotokoll, HTTP (hypertext transfer protocol)