IP (intellectual property)

Intellectual Property (IP) ist geistiges Eigentum. Es ist durch menschlichen Intellekt geschaffenes immaterielles Eigentum. In diesem Kontext sind Patent- und Urheberrechte zu nennen, aber auch Markenrechte und firmenspezifische Entwicklungs- und Produktionsverfahren. Geistiges Eigentum ist überall dort anzutreffen, wo der Mensch mit seinen Intellekt in Texten und Sprache, in Musik und darstellender Kunst zum Ausdruck bringt.


In der Informationstechnik sollen Erfinder von immateriellen Gütern mit dem Intellectual Property ihren Rechtsanspruch schützen und sichern können. Damit soll die Honorierung bei der Verwendung von Erfindungen sichergestellt werden. Außerdem werden auch geistige Fremdarbeiten mit abgesichert. So für schaltungstechnische oder Chip-basierte Fremdentwicklungen. Bei letzterem kaufen Chip-Hersteller Baupläne bei Intellectual-Property-Anbietern. Es handelt sich also um Unternehmen die Chip-Blöcke, sogenannte IP-Blöcke (Intellectual Property), für die Chip-Produktion entwerfen.

Damit nicht alle Chip-Schaltungen neu entworfen werden müssen, setzt man bei den IP-Blöcken vornehmlich auf bereits bewährte Schaltungen beispielsweise für Schnittstellen, Prozessorkernen oder Speicherblöcke. Die Chip-Hersteller selbst können sich dadurch auf solche Funktionen konzentrieren, mit denen man sich vom Wettbewerb unterscheidet.

Die Durchsetzung von geistigem Eigentum ist häufig schwierig, da in der Regel der Sitz der Firma und der Standort des Servers entscheidend für die jeweilige nationale Rechtsprechung sind. Anbieter von urheberrechtlich bedenklichen Inhalten haben demzufolge ihren Sitz und Server meist in Ländern mit sehr liberaler oder nicht durchsetzungsstarker Rechtsprechung.

Informationen zum Artikel
Deutsch: Geistiges Eigentum
Englisch: intellectual property - IP
Veröffentlicht: 01.05.2018
Wörter: 228
Tags: #IT-Technik in der Technik
Links: Informationstechnik, Schnittstelle, Server, Sprache, Text