IP-PBX (IP private branch exchange)

Eine IP-PBX, Internet Protocol Private Branch Exchange, ist eine private IP-basierte Nebenstellenanlage in einem Unternehmen. Über eine solche IP-Nebenstellenanlage werden interne und externe Telefonate der Internettelefonie (VoIP) vermittelt. Entsprechende Anlagen können auch Telefonate zwischen VoiP-Benutzern und Benutzern mit klassischen Anschlüssen wie ISDN oder Analoganschlüssen vermitteln.

Während bei einer konventionellen Nebenstellenanlage separate Netzwerke für Sprach- und Datenübertragung erforderlich sind, ist ein entscheidender Vorteil von IP-Nebenstellenanlagen, dass diese konvergierte Daten- und Sprachnetze und alle Arten von Datenverkehr vermitteln: Sprache, Audio, Video, Daten und Instant Messaging. Dadurch werden die Vermittlungstechniken vereinfacht und können flexibel erweitert werden.

Eine IP-PBX kann in Hardware oder Software realisiert werden. Sie unterstützt die Computer-Telefonie-Integration (CTI) und Konferenzschaltungen, Remote Procedure Calls (RPC), Interactive Voice Response (IVR) und Sprachkonvertierungen wie Text-to-Speech und Automatic Speech Recognition (ASR).

Informationen zum Artikel
Deutsch: IP-Nebenstellenanlage
Englisch: IP private branch exchange - IP-PBX
Veröffentlicht: 20.01.2016
Wörter: 133
Tags: #IP-Netze
Links: Anschluss, ASR (automatic speech recognition), Audio, CTI (computer telephony integration), Daten