IP-Kamera

Eine IP-Kamera ist eine Videokamera, die über das IP-Protokoll kommunizieren kann. Sie ist ausgestattet mit einem Ethernet-Port und kann mittels des IP-Protokolls Videos über Ethernet-LANs oder das Internet übertragen. IP-Kameras und das IP-Surveillance sind ein effektiver und kostengünstiger Ersatz für die Videoüberwachung.


Gesteuert werden digitale IP-Kameras aus der Ferne vom Administrator bzw. vom Wachpersonal direkt oder über einen Browser. Solche Techniken werden in der digitalen Videoüberwachung eingesetzt, bei denen die Videos auf einem Video-Server bzw. auf Netzwerk-Videorecordern (NVR) gespeichert und ausgewertet werden.

Ein wichtiger Aspekt der IP-basierten Videoüberwachung ist die automatische Alarmauslösung. Hierfür werden Programme für die Erkennung von Bewegungsprofilen eingesetzt, die als Metadaten vorliegen und mit dem Bewegungsmuster der Aufnahme verglichen werden.

IP-Kamera, Foto: Alphasonic

IP-Kamera, Foto: Alphasonic

Die für die Übertragung benötigte Bandbreite hängt von der Bildauflösung und der Bildwechselfrequenz ab. Um eine hohe Qualität zu erzielen und gleichzeitig die benötigte Bandbreite so gering als möglich zu halten, arbeiten einige IP-Kameras parallel mit mehreren Videocodecs. Der Hintergrund ist der, dass dem Wachpersonal für die schnelle Beurteilung einer Alarmsituation ein niedrig aufgelöstes Bild zur Verfügung gestellt wird und für die genauere Analyse eine hochaufgelöste Videosequenz zur Verfügung steht. Diese analytischen Ansätze der Videoüberwachung sind allerdings proprietär.

An Dateiformaten können Videodateiformate mit verschiedenen Bildwiederholfrequenzen oder andere Grafikdateiformate unterstützt werden. Schutz gegen Manipulationen kann mittels der Wasserzeichentechnik und der Autorisierung realisiert werden.

Informationen zum Artikel
Deutsch: IP-Kamera
Englisch: IP camera
Veröffentlicht: 06.03.2013
Wörter: 248
Tags: #Web-Voice und Web-Video
Links: administrator, Aspekt, Autorisierung, Bandbreite, Bild