ICCS (integrated communications cabling system)

Das ursprünglich von Nixdorf entwickelte TWIST-Verkabelungssystem (Twisted-Wiring-Infrastructure-Star-Topolgie) basiert auf 4-Draht-Technologie (LwL) und/oder einem Breitband-Backbone-Netz. Unterstützt werden ehemalige Nixdorf-Produkte, Ethernet und Token Ring. Die im System enthaltenen Kabelschränke sind für maximal 100 Anschlüsse vorbereitet. Spezielle Medienwandler ermöglichen die Anbindung an das Nixdorf-Breitband-Netz (NBN-Backbone).

Das ICCS wurde von Siemens entwickelt. Es basiert grundsätzlich auf speziell isoliertem UTP-Kabel und Lichtwellenleiter und unterstützt ISDN, Token Ring, Ethernet, FDDI, sowie Verbindungen der älteren Transdata-Welt. Da man frühzeitig erkannt hat, dass ein einzelner Steckertyp kaum in der Lage ist, alle Anforderungen zu erfüllen, unterstützt ICCS modulare Dosen, in die Einsätze für die Datenstecker, die man gerade braucht, eingesteckt werden können. Diese flexible Lösung findet man neuerdings auch bei anderen Herstellern, da sich kein Steckertyp eindeutig durchsetzen konnte.

Informationen zum Artikel
Deutsch: ICCS-Verkabelungssystem
Englisch: integrated communications cabling system - ICCS
Veröffentlicht: 22.06.2006
Wörter: 137
Tags: #Verkabelungsstrukturen
Links: Anschluss, Ethernet, FDDI (fiber distributed data interface), ISDN (integrated services digital network), LwL (Lichtwellenleiter)