IBMS (integrated mobile broadband system)

Mit dem Konzept des integrierten breitbandigen Mobilkommunikationssystems. Integrated Mobile Broadband System (IBMS), soll im Gegensatz zu den bisherigen Lösungsansätzen das breite Dienstspektrum im Anschlussbereich mit unterschiedlichen Übertragungsraten und Dienstgüteanforderungen unterstützt werden. Das IBMS kann sowohl im In-house-Bereich als auch Outdoor eingesetzt werden und bietet dem Benutzer die Möglichkeit, bei bestehender Verbindung von einer Umgebung zur anderen zu wechseln. Die Kommunikation zwischen den verschiedenen Teilsystemen erfolgt über WLL-Netze. Die Teilsysteme haben an die WLL angepasste Luftschnittstellen und Protokolle. Der Aufbau der Funkverbindung und deren Erhaltung erfolgt über den Network Access and Connectivity Channel (NACCH).


IMBS integriert verschiedene Dienste, die in drei verschiedene Netzdiensteklassen (NSC) eingeteilt und durch QoS-Parameter definiert sind. Die Klassen werden mit NSC-A, -B und -C bezeichnet, wobei A die höchste Mobilität mit geringer Übertragungsrate, beispielsweise für die Mobiltelefonie, repräsentiert. NSC-B steht für eine moderate Mobilität und eine Datenrate von bis zu 2 Mbit/s und NSC-C für eine geringe Mobilität und eine hohe Datenrate von bis zu 34 Mbit/s. Die Klasse C dient beispielsweise der Übertragung von multimedialen Anwendungen auf einen Laptop. Basis für IMBS soll ATM sein, außerdem werden Schnittstellen zu IP-Netzen vorgesehen.

Informationen zum Artikel
Deutsch: Integriertes breitbandiges Mobilkommunikationssystem
Englisch: integrated mobile broadband system - IBMS
Veröffentlicht: 07.11.2004
Wörter: 201
Tags: #Anschlussnetze
Links: ATM (asynchronous transfer mode), Datenrate, Dienst, IP-Netz, Klasse