I-HSPA (Internet high speed packet access)

Internet HSPA (I-HSPA) ist eine kombinierte High-Speed-Technik für den reinen Datentransfer. Diese Technik soll in UMTS-Netzen die Kosten für den Transfer von großen Datenmengen im Backhaul reduzieren. Bei I-HSPA handelt es sich um eine vereinfachte Technik von High Speed Downlink Packet Access (HSDPA) und High Speed Uplink Packet Access (HSUPA), die über UMTS-Netze mit den gleichen Endeinrichtugen betrieben wird. Der Datenstrom wird allerdings von der Basisstation aus an diversen UMTS-Knoten für die Vermittlung und Signalisierung vorbei, direkt ins Internet geführt wird. Bei I-HSPA, das HSDPA und HSUPA nutzt, werden breitbandige Datenübertragungsstrecken im Uplink und Downlink aufgebaut.


Der Vorteil liegt in der Kostenreduzierung für das Backhaul und darüber hinaus in der Vermeidung einer Überdimensionierung der vermittelnden Netzknoten.

Technisch wird I-HSPA durch ein Upgrade der UMTS-Basisstationen realisiert. Die I-HSPA-Technik, die keine Sprachkommunikation unterstützt, sondern ausschließlich Datenkommunikation, ist besonders interessant für Datenendgeräte wie PDAs, Notebooks, Spiele-Computer und Musik-Terminals.

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Deutsch:
Englisch: Internet high speed packet access - I-HSPA
Veröffentlicht: 31.07.2011
Wörter: 156
Tags: #Mobilfunknetze
Links: Aufrüsten, Backhaul, Basisstation, Datenkommunikation, Datenstrom