Hochspannung

Der Begriff Hochspannung und die damit in Zusammenhang stehenden Spannungswerte sind vom Kontext abhängig, in dem sie benutzt werden. In der Energietechnik liegen die Spannungswerte um ein Vielfaches höher als in der Haushalts- und Messtechnik.


Generell sind unter Hochspannung Spannungen zu verstehen mit denen ein Funke in der Luft erzeugt werden kann, oder die bei Berührung einen elektrischen Schlag auslösen.

Einteilung der verschiedenen 
   Spannungsbereiche

Einteilung der verschiedenen Spannungsbereiche

Bei der Hochspannung kann es sich um Spannungen handeln, die zwischen zwei stromführenden Leitungen oder zwischen einer Leitung und Erde herrschen. In der Energietechnik sind Hochspannungen Spannungen zwischen 60 kV und 110 kV. Da die Klassifizierung der Spannungen nicht genormt ist, können die Angaben durchaus schwanken. Solche Hochspannungen werden in Energieversorgungsnetzen für Überlandleitungen und den Anschluss an Kraftwerke benutzt.

Der Hochspannungsbereich kennt noch den Bereich der Höchstspannungen, der über 220 kV liegt. Unterhalb des Hochspannungsbereichs liegen die Mittelspannungen, darunter die Niederspannungen. Mittelspannungen sind Spannungen zwischen 3 kV und 30 kV, Niederspannungen liegen unterhalb von 1 kV.

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Deutsch: Hochspannung
Englisch: high voltage - HV
Veröffentlicht: 10.05.2018
Wörter: 163
Tags: #Energienetze
Links: Anschluss, Erdung, Höchstspannung, Klassifizierung, Leitung