Hardware-Identität

Eine digitale Identität kann sich auf eine Person, ein Unternehmen, ein Gerät oder eine Software beziehen. Während eine Person durch den Benutzernamen, durch eine persönliche Identifikationsnummer, Passwörter oder biometrische Merkmale eindeutig identifizierbar ist, ist eine Maschine oder ein Gerät durch ihre digitale Maschinen-Identität identifizierbar.

Da Maschinen über das Internet of Things (IoT) miteinander kommunizieren, ist es wichtig, dass sie sich gegenseitig identifizieren und vertrauenswürdig sind. Jede Maschine und jedes Gerät braucht daher eine eigene exklusive Geräte- oder Hardware-Identität. Nur durch die Exklusivität der Hardware-Identität, die eine Nachbildung oder Vervielfältigung ausschließt, kann eine vertrauenswürdige Kammunikation sichergestellt werden. Und nur damit erhalten Maschinen Zugang zu anderen Maschinen oder Computern und können mit ihnen kommunizieren, Daten und Informationen austauschen und angebotene Dienste nutzen.

Bei der Kommunikation zwischen Geräten werden die vertrauenswürdigen Identitätsmerkmale durch kryptografische Verschlüsselungsverfahren und Sicherheitsprotokolle wie Secure Socket Layer (SSL), Transport Layer Security (TLS) und Datagram Transport Layer Security (DTLS) geschützt.

Hardware-Identitäten bilden die Basis für Trusted Computing und sind entscheidend für die Maschine-zu-Maschine-Kommunikation (M2M).

Informationen zum Artikel
Deutsch: Hardware-Identität
Englisch: hardware identity
Veröffentlicht: 29.07.2020
Wörter: 188
Tags: Datenschutz
Links: Benutzername, Biometrie, Computer, Daten, Dienst