Handvenenerkennung

Die Handvenenerkennung ist eines von vielen biometrischen Authentifizierungsverfahren, die auf der Absorption von Wärmestrahlen in venösem Blut basiert.

Basis der Handvenenerkennung ist das Muster des Arterien- und Venenverlaufs in der Hand eines Menschen. Bei dem Verfahren wird von einem Infrarotsender aus die Handfläche mit Nahinfrarot-Licht bestrahlt. Das sauerstoffreduzierte Blut in den Venen absorbiert das Infrarotlicht und zeigt somit die Venenstruktur. Das Verfahren der Handvenenerkennung extrahiert die Venenmuster aus den Kamerabildern, die durch Einstrahlen von Nahinfrarotlicht auf die Hand fotografiert werden. Von jeder autorisierten Person wird eine solche Venenstruktur aufgenommen und als Referenz für die Identifikation der Person gespeichert. Venen, die schwächer angezeigt werden, werden durch Algorithmen hochgerechnet.

System für die Handvenenerkennung, 
   Foto: PCS Systemtechnik

System für die Handvenenerkennung, Foto: PCS Systemtechnik

Die Authentifizierung von Personen über Handvenenerkennung wird in der Raumzugangskontrolle und bei der persönlichen Identifikation bei Geldautomaten eingesetzt. Das Verfahren der Handvenenerkennung gibt es auch in Kombination der Infrarottechnik mit einer Temperaturmessung. Es ist eines der zuverlässigsten biometrischen Verfahren mit einer niedrigen Falsch-Akzeptanzrate.

Informationen zum Artikel
Deutsch: Handvenenerkennung
Englisch: hand vein detection
Veröffentlicht: 27.01.2020
Wörter: 166
Tags: Pers. Schutz
Links: Absorption, Algorithmus, Authentifizierung, Biometrie, FAR (false acceptance rate)