HSOPA (high speed OFDM packet access)

High Speed OFDM Packet Access (HSOPA) ist eine Hochgeschwindigkeitstechnik, die auf UMTS aufsetzt, und als Vorgängertechnik von Long Term Evolution (LTE) anzusehen ist.


Im Unterschied zu den anderen HSPA-Verfahren, High Speed Downlink Packet Access (HSDPA) und High Speed Uplink Packet Access (HSUPA), arbeitet High Speed OFDM Packet Access (HSOPA), das von Nortel Networks entwickelt wurde, mit einem äußerst Bandbreiten-effizienten Modulationsverfahren, dem Orthogonal Frequency Division Multiplex (OFDM), und Multiple Input Multiple Output (MIMO). Die Effizienz dieses Verfahrens ist zwei- bis viermal so hoch, wie das in HSDPA verwendete WCDMA-Verfahren. Außerdem können die Bandbreiten der einzelnen Kanäle wie bei Long Term Evolution (LTE) zwischen 1,25 MHz und 20 MHz frei gewählt werden.

Die HSOPA-Technik setzt außerdem mit dem MIMO-Verfahren auf ein Mehrantennenkonzept. Durch beide Techniken erreicht HSOPA im Downlink Datenraten von 100 Mbit/s über einen 20-MHz-Kanal und im Uplink 50 Mbit/s. Über einen 5-MHz-Kanal können Datenraten von 40 Mbit/s erzielt werden. HSOPA ist den Mobilfunknetzen der 4. Generation (4G) zuzurechnen.

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Deutsch:
Englisch: high speed OFDM packet access - HSOPA
Veröffentlicht: 11.10.2013
Wörter: 161
Tags: UMTS-Netze,
Links: 4. Generation, Bandbreite, Datenrate, FMX (Frequenzmultiplex), HSDPA (high speed downlink packet access)