HPC (high performance computing)

High Performance Computing (HPC) bedeutet Hochleistungsrechnen. Es ist eine Aggregation von Rechenleistung, die ein Vielfaches der Rechenleistung eines Desktop generiert. Das bedeutet, dass Hochleistungsrechnen für Aufgaben eingesetzt wird, die mit Arbeitsplatzcomputern nicht oder nur mit unverhältnismäßig hohem Zeitaufwand gelöst werden können.


Hinter High Performance Computing verbirgt sich der Einsatz von Hochleistungsrechnern und Supercomputern für die Berechnung komplexer Vorgänge in der Medizintechnik, für Wettermodelle, meteorologische Modelle, Modelle der Festkörperphysik, der Weltraumforschung, für die Militärtechnik, die virtuelle Realität, die Simulationstechnik und bei Crashtests sowie bei der Grafikberechnung von Filmsequenzen. Darüber hinaus werden Hochleistungsberechnungen im Business-Bereich durchgeführt, so beispielsweise im Hochfrequenz-Handel von Wertpapieren, bei Transaktionen und im Data Warehouse.

High Performance Computing ist um ein Vielfaches leistungsfähiger als konventionelle Prozessoren. Bei diesen Rechnern geht es um Rechenleistungen von Teraflops (TFLOPS) und Petaflops (PFLOPS). Um diese Werte realisieren zu können, sind Hochleistungsrechner Parallelrechner. Zu den HPC-Rechnern zählen parallel arbeitende Supercomputer, Computercluster und Grid-Computing.

Informationen zum Artikel
Deutsch:
Englisch: high performance computing - HPC
Veröffentlicht: 13.03.2017
Wörter: 166
Tags: #Computer- Ausführungen
Links: Aggregation, Data Warehouse, Desktop, FLOPS (floating point operations per second), Grid-Computing