HPC (high performance cluster)

High Performance Cluster (HPC) ist eine flexible Alternative zu Großrechnern, Mainframes und Supercomputern. Die als Cluster aufgebauten HPC-Systeme sind skalierbar, einfach zu verwalten und haben eine hohe Verfügbarkeit. Ein HPC-Cluster verteilt seine Applikationen mittels Middleware auf die zur Verfügung stehenden Prozessoren. Die Verwaltung des HPC-Clusters erfolgt durch einen Frontend-Prozessor (FEP), der die einzelnen Rechnerknoten über einen Switch steuert. Die Teilergebnisse der Rechnerknoten werden an das Front End geliefert.

HPC-Cluster können aus einigen wenigen Prozessoren bestehen, sie können aber auch einige tausend umfassen. Die einzelnen Rechnerknoten eines HPC-Clusters können mit eigenen Speichern ausgestattet oder über entsprechende Netzwerkkarten an Hochgeschwindigkeitsnetzwerke angeschlossen sein.

HPC-Systeme sind leistungsstarke Rechnerverbunde mit kurzen Latenzzeiten, mit denen in Sekundenbruchteilen komplexe Berechnungen und Simulationen ausgeführt werden können.

Informationen zum Artikel
Deutsch: HPC-Cluster
Englisch: high performance cluster - HPC
Veröffentlicht: 12.04.2016
Wörter: 126
Tags: #Computer- Ausführungen
Links: Cluster, Front-End, Frontend-Prozessor, Latenz, Mainframe