Großflächenflimmern

Flimmern ist ein Störeffekt, der von der verschiedenen Faktoren abhängt. Ein Faktor, der unmittelbaren Einfluss auf das Flimmern hat, ist die Bildschirmgröße. Je größer der Bildschirm und je geringer der Abstand zwischen Betrachter und Bildschirm, desto stärker ist das Großflächenflimmern.


Das Großflächenflimmern hängt ursächlich damit zusammen, dass die relative Geschwindigkeit des Elektronenstrahls von Großflächendisplays resp. die des Lichtstrahls von Projektoren, mit der Größe des Displays bzw. der Projektionswand abnimmt. Zur Reduzierung des Großflächenflimmerns wird die Bildwiederholrate erhöht, damit die Trägheit des Auges die Einzelbilder integrieren kann. Zur Vermeidung des Flimmerns erhöht man bei Monitoren die Bildwechselfrequenz auf 85 Hz und höher. In Fernsehern wird zur Reduzierung des Flimmerns die 100-Hz-Technik eingesetzt mit der 50 Vollbilder pro Sekunde, statt 25 Vollbilder, dargestellt werden. Es gibt auch Geräte, die mit der 200-Hz-Technik arbeiten und 100 Vollbilder pro Sekunde darstellen. Die Darstellung solcher Displays hat eine noch geringere Bewegungsunschärfe und kein Großflächenflimmern.

In der Projektionstechnik arbeitet man mit Linedoublern, die die Zeilenzahl verdoppeln.

Informationen zum Artikel
Deutsch: Großflächenflimmern
Englisch: large screen flicker
Veröffentlicht: 15.07.2010
Wörter: 175
Tags: #Fernsehen
Links: 100-Hz-Technik, Bewegungsunschärfe, Bildschirm, Bildwiederholfrequenz, Flimmern