Graetz-Brücke

Graetz-Brücken sind Brückengleichrichter. Bei dieser elektronischen Brückenschaltung aus Dioden werden die positive und die negative Phase eines Wechselspannungssignals für die Gleichrichtung benutzt und es entsteht ein gleichgerichtetes Halbwellensignal.


Die Graetz-Brücke ist so aufgebaut, dass sich bei jeder Halbwelle der Wechselspannung zwei Diodenpfade öffnen und damt die Halbwelle durchlassen. Liegt die positive Halbwelle an der Anode von Diode D3, dann steht gleichzeitig die negative Halbwelle an der Kathode von Diode D2. Diode D3 lässt bei positiver Anode die Spannung zur nachgeschalteten Siebschaltung durch, Diode D2 schaltet die negative Halbwelle nach Masse. Bei der nächsten Halbwelle liegt die positive Spannung an der Anode von Diode D4, die diese zur Siebschaltung durchlässt, und die negative an der Kathode von Diode D1. Dadurch ist der Stromkreis wiederum geschlossen.

Aufbau einer Graetz-Brücke

Aufbau einer Graetz-Brücke

Bei jeder Halbwelle sind immer zwei Dioden aktiv und erzeugen einen Halbwellen-Stromfluss mit doppelter Netzfrequenz.

Informationen zum Artikel
Deutsch: Graetz-Brücke
Englisch: Graetz bridge
Veröffentlicht: 08.06.2011
Wörter: 152
Tags: #Analogschaltungen
Links: active, Brückenschaltung, Diode, Gleichrichter, Masse