Graceful Degradation

  1. Mit Graceful Degradation wird das Verhalten eines Computers oder Systems bezeichnet, das im Fehlerfall ansprechend reagiert und für Fehlertoleranz sorgt. Deswegen wird die Bezeichnung Graceful Degradation auch für fehlertolerantes Verhalten benutzt.


    Systeme mit Graceful Degradation können bei fehlerhaften Funktionen einzelner Komponenten ihren Betrieb fortsetzen, ohne dass Daten verloren gehen. Solche Graceful-Degradation-Systeme eignen sich besonders für Anwendungen in denen Fehlertoleranz gefordert wird. So in Systemen mit Hochverfügbarkeit, in Disruption-Tolerant Networks (DTN) und in solchen, die lebensnotwendig sind.
  2. Im Webdesign wird Graceful Degradation für die Verkleinerung von großen Webseiten benutzt, damit diese auf Tablets oder Smartphones dargestellt werden können. Da Webseiten, die auf Desktops oder Laptops dargestellt werden, nicht 1:x verkleinert auf Tablets oder Smartphones wiedergegeben werden können, bezieht sich die Verkleinerung auf eine Änderung des Web-Layouts, so dass die Darstellung weniger Spalten hat oder eine geringere Spaltenbreite. Bei dieser Technik, die als Responsive Webdesign bezeichnet wird, passt sich die Web-Darstellung an die Bildschirmauflösung an. Texte, Grafiken und Videos sind größenvariabel und werden auf den geringer auflösenden Displays optimal dargestellt. Auch die Spaltenzahl passt sich den kleineren Bildschirmen an.

Informationen zum Artikel
Deutsch: Graceful Degradation
Englisch: graceful degradation
Veröffentlicht: 06.08.2017
Wörter: 189
Tags: #Datenschutz
Links: Bildschirm, Bildschirmauflösung, Computer, Daten, Desktop