Gleichlaufverfahren

Das Gleichlaufverfahren ist eine Methode zur zeitlichen Koordinierung von Sende- und Empfangseinrichtungen. Der Empfangseinrichtung wird ein Zeitraster vorgegeben, das dem der Sendeeinrichtung entspricht. Zu diesem Zweck werden jedem übertragenen Zeichen Synchronisationszeichen für den Beginn und das Ende des Zeichens zugefügt. Das empfangsseitige Abtasten des empfangenen Signals erfolgt in der Mitte der digitalen Zeichen.


Die Gleichlaufsteuerung setzt auf der Bitübertragungsschicht auf und wird bei asynchroner und synchroner Übertragung angewandt. Die Asynchron-Übertragung, auch bekannt als Start-Stopp-Betrieb, arbeitet mit keinem festen Zeitraster. Die Sendeeinheit bestimmt den Zeitpunkt des Beginns der Übertragung und teilt dies der Empfangseinrichtung mit. Die Übertragung beginnt und endet mit Start- und Stoppzeichen. Dazwischen liegen die Informationsbits.

Asynchrones 
   Verfahren mit Start-, Stop- und Paritätsbit

Asynchrones Verfahren mit Start-, Stop- und Paritätsbit

Bei der Synchron-Übertragung handelt es sich um ein taktgebundenes Verfahren, das auf einer Bitsynchronisation oder Bytesynchronisation basiert. Bei der Synchron-Übertragung werden die Informationsbits immer nur zu festgelegten Zeitpunkten gesendet. In der bitsynchronen Übertragungssteuerung dienen die Taktimpulse der Gleichlaufsteuerung, für die Synchronisation der Daten- und Steuerzeichen.

Informationen zum Artikel
Deutsch: Gleichlaufverfahren
Englisch: clocking
Veröffentlicht: 16.01.2015
Wörter: 164
Tags: #Übertragungstechniken der Datenkommunikation
Links: Asynchron, Bitsynchronisation, Bitübertragungsschicht, Bytesynchronisation, Digital