Geotagging

Geotagging, im Deutschen als Geokodierung bezeichnet, ist die Referenzierung von geografischen Daten zu Fotos, Videos oder anderen Datensätzen. Konkret wird beim Geotagging ein Foto mit Angaben zum Aufnahmeort versehen. Diese Angaben sind im Geo-Tag, das ist ein Etikett, enthalten und werden automatisch zugefügt. Dabei kann es sich um Länder-, Städte-, Orts- oder Straßennamen handeln, um Höhen- und Breitengrade oder um die Koordinatenangaben eines Navigationssystems. Man spricht in diesem Zusammenhang von der Verortung des Fotos.


Mit dem Geotagging ist eine exakte Zuordnung der Fotos zum Aufnahmeort und dem Aufnahmezeitpunkt gegeben. Darüber hinaus bieten Online-Kartendienste wie Google Maps, WikiMapia oder Map24 auf Basis der geografischen Daten die geogetagged Fotos oder Videos in den Landkarten sichtbar zu machen, und zwar den exakten Aufnahmeort.

Geotagging mit eingeblendeten Fotos in Landkarten, Screenshot: Google Maps

Geotagging mit eingeblendeten Fotos in Landkarten, Screenshot: Google Maps

Was das klassische Geotagging betrifft, nämlich das Tagging der Ortsdaten, so kann das bereits durch Digitalkameras mit Navigationsmodulen für das Global Positioning System (GPS) oder durch GPS-Logger ausgeführt werden. In den von den Kameras benutzten Dateiformaten wie dem des International Press Telecommunications Council (IPTC), dem Exchangeable Image File (EXIF) und der Extensible Metadata Platform (XMP) werden die Fotos in JPEG zusammen mit den Aufnahmezeiten gespeichert und um Metadaten ergänzt.

Informationen zum Artikel
Deutsch: Geotagging
Englisch: geo tagging
Veröffentlicht: 05.09.2018
Wörter: 208
Tags: #Bilder, Grafiken
Links: Daten, Datensatz, Digitalkamera, EXIF (exchangeable image file), Foto